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Danke für 2888 Einwendungen gegen Eierfabrik

Veröffentlicht am 13.05.2018

Wow! Wir hatten darauf gehofft, aber als es dann bekannt wurde, war es dennoch überraschend: Kaum war bekannt geworden, dass das Landesumweltamt den Erörterungstermin am 23. Mai verschieben muss, kannten wir auch den Grund für die gute Nachricht. 2888 Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit einer persönlichen Einwendung gegen die in Zehlendorf und Wensickendorf geplanten Legehennenanlagen ausgesprochen. Das dürfte eine Zahl von Einwendungen sein, die es bislang wohl kaum bei Projekten dieser Art gegeben hat. Allen, die sich auf diese Weise engagiert haben, gebührt ein großes Dankeschön. Denn nun hat auch der letzte Verantwortungsträger im Land die Chance zu begreifen, dass es sich beim Widerstand gegen die Eierfabriken nicht um den Protest von ein paar wewenigen direkt betroffenen Anwohnern handelt. Sondern dass die Bürger insgesamt zu mehrheitlich nicht wollen. dass hier und anderswo industrielle Tierhaltung mit all ihren negativen Folgen für das Wohl von Tieren, Menschen und der Umwelt entsteht.

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Erörterungstermin für Eierfabrikverschoben

Veröffentlicht am 09.05.2018

Ein Auruf beim Landesumweltamt brachte es an den Tag: Der für den 23. Mai geplante Erörterungstermin zu den Legehennenanlagen wird offenbar verschoben. Mehr dazu in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung des Vereins:

Nach Informationen aus dem Landesumweltamt wird der Erörterungstermin für die Bürgereinwendungen zur Eierfabrik in Zehlendorf offenbar verschoben. „Wir haben aus dem Landesumweltamt erfahren, dass der ursprünglich geplante Termin am 23. Mai nicht gehalten werden kann. Jetzt ist von einem Erörterungstermin frühestens im August die Rede“, so Heike Bartel, Vorsitzende des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg. Die Verschiebung werte man als Indiz für die Zahl der Einwendungen, mit denen sich Bürger gegen die Eierfabrik ausgesprochen haben. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Einwendungen so hoch sein muss, dass ihre Auswertung noch nicht abgeschlossen ist“, so Bartel.

Allein die Bürgerinitiative hatte an Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke über 1.500 Einwendungen übergeben. In der Zeit vom 24. Januar bis 23. März hatten die Bürger Gelegenheit, ihre Einwendungen gegen die Investorenpläne für Legehennenanlagen in Zehlendorf und Wensickendorf an das Landesumweltamt zu schicken. Das Amt seinerseits muss jede Einwendung prüfen und den Bürgern in einem Erörterungstermin zusätzlich Gelegenheit geben, mit dem Investor und dem Umweltamt zu diskutieren. Mit der jetzigen Verschiebung wird eine Entscheidung über die Baupläne noch in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher.

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1.400 mal Nein zur Eierfabrik!

Veröffentlicht am 21.03.2018

Gestern war ein großer Tag für den Verein Contra Eierfabrik. Mehr dazu in der Pressemitteilung des Vereins:

Oranienburg (20.03.2018) Der Verein Contra Eierfabrik Oranienburg hat heute mehr als 1.400 persönliche Einwendungen gegen die in Zehlendorf und Wensickendorf geplanten Eierfabriken an Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke übergeben. „Wir sind sehr froh, dass so viele Menschen ihren Protest gegen die Massentierhaltung deutlich gemacht haben“, betonte Horst Jäkel, zweiter Vorsitzender des Vereins, bei der Übergabe. Die Gesamtzahl der Einwendungen könnte noch deutlich höher ausfallen, hofft der Verein. Denn viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre Einwendungen direkt an das Landesumweltamt geschickt. Eine genaue Zahl der Einwendungen wird das Amt nach dem Ende der Einwendungsfrist am 23. März bekanntgeben. „Jetzt sind also nur noch drei Tage Zeit. Wer sich unserem Protest anschließen will, muss daher schnell handeln. Denn nur die Einwendungen, die am 23. März dem Landesumweltamt, der Stadt Oranienburg oder dem Landkreis vorliegen, werden berücksichtigt“, so Jäkel.

Seit acht Wochen hatte die Bürgerinitiative bei Informationsveranstaltungen in Zehlendorf, Wensickendorf, Schmachtenhagen, der Oranienburger Kernstadt, in Lehnitz, Liebenwalde und Stolzenhagen immer wieder auf die mit den Legehennenanlagen verbundenen Probleme hingewiesen. Die zwei Monate seien, so Jäkel, extrem anstrengend für die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des Vereins gewesen. Nunmehr sei das Landesumweltamt gefordert, die Einwendungen der Bürger zu prüfen. Ob der für Ende Mai geplante Anhörungstermin gehalten werden könne, werde sich erst noch erweisen müssen. Eine Entscheidung des Landesumweltamtes sei spätestens für Anfang nächsten Jahres zu erwarten.  „Wir richten uns auf einen langen Kampf ein“, stellte Jäkel klar. Der Verein freue sich daher weiter über Spenden, für die man nunmehr auch Spendenbescheinigungen ausstellen könne.

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ZDF heute Show zur Massentierhaltung

Veröffentlicht am 18.03.2018

In ihrer Sendung vom 16. März beschäftigte sich die ZDF heute Show auch mit dem Thema Massentierhaltung und der Gefahr durch multiresistente Keime. Moderator Oliver Welke und sein Team haben es auf ihre unnachahmliche Weise geschafft, das Thema und die damit verbundenen Probleme auf den Punkt zu bringen. Wer sich das selber anschauen möchte, findet hier den Link zur Sendung. Los geht es ab Minute 19:00.

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Ein toller Abend mit Jazz, Rock und Blues

Veröffentlicht am 18.03.2018

Der gestrige Abend mit Blues, Rock und Jazz gegen Massentierhaltung war ein tolles Erlebnis für alle, die dabei waren. Rockn Rollf, Swazoo, die Orange Voices und die Dancing Fools boten ein enorm abwechslungsreiches Programm, voll mit guter Musik für viele Geschmäcker. Auch wenn ruhig etwas mehr Besucher den Weg in den Pharmasaal hätten finden können, war dieser Abend ein eindrucksvolles Signal gegen Massentierhaltung. Auch die Künstler selbst ließen es bei ihren Statements nicht an Klarheit fehlen. So richtete Swazoo-Sängerin Monique ihre Botschaft direkt an den Investor:

Investor Vortallen,

lass doch, lass doch, lass doch Deine Pläne lieber ruhn.

Denn wir, denn wir, denn wir kämpfen bis zum letzten Huhn!

Wenige Tage vor dem Ablauf der Frist für Einwendungen gegen die Legehennenanlage in Zehlendorf haben die Mitglieder der Bürgerinitiative noch einmal klargemacht, dass sie sich gegen Massentierhaltung in ihrer Stadt aussprechen. Allein an diesen Abend kamen weit über einhundert neue Einwendungen dazu. Am kommenden Dienstag sollen die von der Bürgerinitiative an die Stadt Oranienburg bzw. die Kreisverwaltung übergeben werden.

 Gute Stimmung bis zum Schluss bei Musik gegen Massentierhaltung.Gute Stimmung bis zum Schluss bei Musik gegen Massentierhaltung.

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Ein Apfelbaum stemmt sich gegen Massentierhaltung

Veröffentlicht am 15.03.2018

Monatelang hat sich die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik Oranienburg dafür engagiert, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oranienburg und ihrer Ortsteile über die geplanten Legehennenanlagen informiert sind und ihren Protest dagegen beim Landesumweltamt anmelden. Wenn am 23. März die Einwendungsfrist für die Bürger endet, wollen die Mitglieder der BI ein Zeichen der Hoffnung und des Optimismusses setzen. An diesem Tag wird um 16 Uhr direkt neben dem geplanten Standort der Anlage in Zehlendorf ein Apfelbaum gepflanzt. Wir möchten Sie herzlich einladen dabei zu sein. Wir treffen uns kurz vor 16 Uhr auf dem Grundstück der Familie Bartel (Schmachtenhagener Straße 13, Ausbau Siedlung 1, OT Zehlendorf).

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In einer Woche: Rock, Jazz und Blues gegen Massentierhaltung

Veröffentlicht am 11.03.2018

Nicht vergessen: Am 17. März bekommt die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik Unterstützung von Musikern. Ab 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) gibt es bei freiem Eintritt einem abwechslungsreichen Abend mit Rock, Blues und Jazz in den Pharmasaal bei Takeda. Swazzou, Rockn Rollf Berlin und die Dancin' Fools wollen sich mit ihrer Musik gegen Massentierhaltung positionieren. Außerdem mit dabei sind Mitglieder des Oranienburger Chores Orange Voices, die Stücke aus Ihrem Repertoire aufführen. Wenige Tage vor dem Ablauf der Frist für Einwendungen gegen die Legehennenanlage in Zehlendorf wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative noch einmal auch die Einwohner der Kernstadt Oranienburgs motivieren, sich gegen Massentierhaltung in ihrer Stadt auszusprechen. Auch wenn die Ställe kilometerweit weg sind von der Kernstadt, geht das Thema alle Oranienburger etwas an. Zum Beispiel ist zu befürchten, dass multiresistente Keime aus dem Boden rund um die Legehennenanlage über die Bäke in Richtung Lehnitzsee transportiert werden. Das schadet der touristischen Attraktivität unserer Region.

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ARTE-Filmteam zu Gast

Veröffentlicht am 04.03.2018

Erneut wird die Bürgerinitiative Thema in der Berichterstattung bundesweiter Medien. Am 2. März besuchte ein Team des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE den geplanten Standort der Legehennenanlage in Zehlendorf und die Einwendungswerkstatt in Lehnitz. Gedreht wurde für das ARTE Journal, die Nachrichtensendung des Kanals.

Heute ist dann das Bürgerzentrum in Oranienburg Ort der nächsten Informationsveranstaltung. Auch hier gibt es wieder Gelegenheit zum Schreiben von Einwendungen.

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Infoveranstaltung in Liebenwalde, am 9. März folgt Stolzenhagen

Veröffentlicht am 24.02.2018

Gestern hab es in Liebenwalde in der Stadtkirche eine weitere Infowerkstatt. Leider blieben dieses Mal einige Stühle frei, dennoch gab es einen sehr interessierten Kreis von Bürgerinnen und Bürgern Liebenwaldes. Die BI-Mitglieder ihrerseits informierten wieder über den aktuellen Stand des Verfahrens.

Seit kurzem steht nun auch der Termin für die Einwendungswerkstatt in Stolzenhagen fest. Am 9. März lädt die BI Contra Eierfabrik zur Informationsveranstaltung in das Bürgerhaus. Beginn ist 17 Uhr.

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Spannende Podiumsdiskussion

Veröffentlicht am 20.02.2018

Eine spannende Podiumsdiskussion gab es gestern vor rund 50 Gästen in der evangelisch-methodistischen Kirche in Oranienburg. "Contra - und was dann? Alternativen zu Eierfabriken" hatte die Bürgerinitiative in die Einladung geschrieben, und tatsächlich konnten die Teilnehmer der Podiusmdiskussion spannende Ansätze herausarbeiten, wie eine echte Agrarwende möglich wird. Mit dabei waren der ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer, die Landwirtschaftsreferentin von der unabhängigen Entwicklungs- und Umweltorganisation german watch, Reinhild Benning, Mtthias Rackwitz, der seit Jahren gegen Massentierhaltung engagiert ist, der Zehlendorfer Biobauer Stefan Gürgen und Horst Jäkel, zweiter Vorsitzender des Vereins Contra Eierfabrik. In Kürze gibt es hier eine Zusammenfassung der Diskussion.

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