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Ausstellung "Irrweg Pestizide" eröffnet

Veröffentlicht am 07.10.2018

Am Samstag-Nachmittag wurde im Bürgerzentrum Oranienburg die Ausstellung "Irrweg Pestizide" eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf zwölf Tafeln, wie stark die Natur, die Artenvielfalt, aber auch die Gesundheit von Mensch und Tier durch Pestizide wie Glyphosat gefährdet wird. Bei der Eröffnung dabei war mit Sybilla Keitel eine der Macherinnen der Ausstellung. Sie hatte die von der Ökotoxikologin Dr. Anita Schwaier zusammengestellten Materialien didaktisch und künstlerisch so aufbereitet, dass das wissenschaftlich fundierte Material auch Laien gut zugänglich ist. Nun haben in den nächstn sieben Tagen die Oranienburger Zeit, sich selber ein Bild davon zu machen, welche Gefahren von Pestiziden ausgehen und welche Alternativen es dazu gibt. Die Ausstellung ist jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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Gemeinsames Singen in der Kirche Zehlendorf

Veröffentlicht am 25.09.2018

Gemeinsames Singen und gemütliches Beisammensein, dazu laden am kommenden Samstag ab 17 Uhr die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik Oranienburg e.V., der Kulturverein Zehlendorf und der Kirchchor Zehlendorf ein. Jeder ist herzlich willkommen. Und Spaß ist garantiert, denn hier werden Lieder für jeden Geschmack gesungen. „Alt wie ein Baum“ wird genauso zu hören sein, wie die Capri-Fischer oder „Hoch auf dem gelben Wagen“. Nach dem Singen ist genug Zeit für ein gemütliches Beisammensein. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei; für die Verpflegung wird eine Spende zugunsten der Bürgerinitiative erbeten.

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BI begrüßt Entwurf für Bebauungsplan

Veröffentlicht am 09.08.2018

Vor kurzem veröffentlichte die Stadt Oranienburg einen Entwurf für den Bebauungsplan Massentierhaltungsanlagen. Die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik begrüßt den Entwurf grundsätzlich, heißt es in der heute veröffentlichten Pressemitteilung. Grundsätzlich setzt sich die BI weiter dafür ein, dass überall auf die unzeitgemäße Massentierhaltung verzichtet wird.

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Schrott sammeln brachte gutes Ergebnis

Veröffentlicht am 01.07.2018

Als letzte Aktion vor der Sommerpause fanden sich einige Mitglieder des Vereins "Contra Eierfabrik" Oranienburg am letzten Samstag im Juni zusammen, um in Zehlendorf Schrott zu sammeln. Der Erlös der Aktion wird dabei helfen, die zu erwartende juristische Auseinandersetzung um die Eierfabriken in Zehlendorf und Wensickendorf zu bestreiten. Das Ergebnis war gut, wie unser Bild nach nur zwei Stunden Sammlung zeigt. Danke allen Zehlendorferinnen und Zehlendorfern, die uns ihren Schrott überlassen haben.

 

Schrott sammeln in ZehlendorfSchrott sammeln in Zehlendorf

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Erfolg ist Teamsache

Veröffentlicht am 18.06.2018

Beim diesjährigen, mittlerweile 22. Oranienburger Drachenbootrennen am vergangenen Samstag war auch wieder ein Team des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg mit am Start. Es galt, den 18. Platz vom vergangenen Jahr in der Kategorie „Mixed“ zu verteidigen. Mit viel sportlichem Ehrgeiz, fleißigem Training und einer ordentlichen Portion Kampfgeist hat sich das Team der „Contras“ bis auf den 12. Platz – von insgesamt 34 teilnehmenden Teams – gepaddelt und somit auch auf dem Wasser bewiesen, dass man nur gemeinsam im Takt, Schlag für Schlag ins Ziel kommt. Alle Mitwirkenden hatten großen Spaß und sind im nächsten Jahr wieder mit dabei.

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Das Wasserproblem der Eierfabriken

Veröffentlicht am 05.06.2018

Der NWA hat vergangene Woche die Wassernutzung in verschiedenen Ortsteilen eingeschränkt. Was das aus Sicht des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg bedeuten kann, zeigt die heutige Pressemitteilung.

 

NWA-Verfügung zeigt: Eierfabrik auch bei Wasserversorgung problematisch

Oranienburg (05.06.2018) Mit seiner Allgemeinverfügung zur Trinkwassernutzung in Ortsteilen Oranienburgs und der Gemeinde Wandlitz hat der Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverband (NWA) dokumentiert, wie problematisch die Wasserversorgung in Zehlendorf und Wensickendorf werden könnte, falls dort eine Eierfabrik entsteht. „Der NWA hat zweifellos wohlüberlegt die Wassernutzung eingeschränkt. Das zeigt aber, wie knapp die Wasserressourcen sind. Wir fragen uns umso mehr, wieso der Boden- und Wasserverband Schnelle Havel im April 2017 keine Bedenken gegen die Errichtung der Legehennenanlagen hatte“, so Horst Jäkel, 2. Vorsitzender des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg.  

Die NWA-Entscheidung führe die Zustimmung des Boden- und Wasserverbandes zu den Legehennenanlagen jedenfalls ad absurdum. Dass Wasser gerade in Zehlendorf und Wensickendorf ein knappes Gut ist, sei ohnehin die Erfahrung vieler Anwohner. Der Verein sehe sich nun darin bestätigt, dass er in der Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung das Wasserproblem als ein wichtiges Argument gegen die Eierfabriken benannt habe. Weitere Schwierigkeiten könnten sich ergeben, wenn die Feuerwehr im Falle eines Brandes Löschwasser aus den Hydranten in den Ortsteilen entnimmt und der Wasserdruck nicht mehr ausreichend ist. Das Landesumweltamt müsse die jetzige Situation bei seiner Beurteilung der Anträge für die Legehennenanlagen berücksichtigen.

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Die BI auf Reisen nach Warthe

Veröffentlicht am 03.06.2018

Eine Delegation unseres Vereins machte sich am Freitag-Abend auf nach Warthe. Wir folgten einer Einladung der BI Eselshütt zum ersten Brandenburger Legehennen-Symposium. Insgesamt trafen sich dort fünf Bürgerinitiativen, die der Kampf gegen Legehennenanlagen und Junghennenaufzuchtstationen vereint. Nach mehreren Stunden intensiver Diskussion verabschiedeten die Teilnehmer die folgende gemeinsame Erklärung:

 

Gemeinsame Erklärung:

Vertreter der Bürgerinitiativen Eselshütt, Contra Industrie-Ei Uckerseen, Contra Eierfabrik Oranienburg, BI gegen Asphalthennen Ziesar und BI Löpten haben beim ersten Brandenburgischen Legehennen-Symposium am 1. Juni 2018 in 17268 Warthe / Uckermark beschlossen, in gemeinsamer Aktion juristische Schritte gegen die Genehmigungspraxis des LfU Brandenburg für die industrielle Produktionskette der Eierproduktion von Junghennen bis zum Schlachthof zu unternehmen. Als besonders problematisch und damit auch als nicht genehmigungsfähig sehen sie bei großen Freiland-Legehennenanlagen die massive Überfrachtung des stallnahen Teils des Auslaufbereiches durch Hühnerkot. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass die Tiere fast nur diesen Teil des Auslaufes nutzen. Der dort in großen Mengen abgesetzte Stickstoff aus dem Kot kann vom schnell zertretenen Bewuchs nicht aufgenommen werden und gelangt so durch Auswaschung in Richtung Grundwasser. Dies stellt eine Gefährdung des Grundwassers dar und schließt daher die Genehmigungsfähigkeit dieser Haltungssysteme aus.

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Landesumweltamt bestätigt einmaliges Ergebnis

Veröffentlicht am 29.05.2018

Dass die Zahl von 2.888 Einwendungen ein großer Erfolg sind, war sicherlich auch so klar. Seit der vergangenen Woche wissen wir nun aber gewissermaßen amtlich, dass es einen solchen starken Ausdruck des Bürgerwillens in einem Genehmigungsverfahren noch nicht gegeben hat. Denn das Landesumweltamt hatte auf die Frage, ob es bei Vorhaben dieser Art schon einmal ähnlich hohe Zahlen von Bürgereinwendungen gegeben habe, diese Antwort: "Die eingegangene Anzahl von 2888 Einwendungsschreiben zu den Genehmigungsanträgen der geplanten Legehennenanlagen in Oranienburg wurde bei förmlichen Verfahren zu Legehennenanlagen im Land Brandenburg bisher noch nicht erreicht." Das spricht für sich!

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Dorffest in Zehlendorf für BI ein guter Tag

Veröffentlicht am 28.05.2018

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. In Zehlendorf fand am Samstag das Dorffest statt. Viele fleißige Helfer aus verschiedenen Vereinen machten es zu einem schönen Ereignis für die ganze Familie. Der Verein "Contra Eierfabrik" war mit drei Angeboten dabei. Es gab eine Tombola, für die eine Reihe von Firmen freundlicherweise Sachpreise gespendet hatten. Daneben verkauften wir auf einem kleinen Trödelmarkt allerlei Sachen, die uns Spender überlassen hatten. Und dann gab es noch einen  Eisstand und einige andere kleine Leckereien.  Immer wieder gab es auch Gespräche zum aktuellen Stand des Verfahrens zu den Legehennenanlagen und viel Genugtuung darüber, dass so viele Bürger sich gegen die Eierfabriken in Zehlendorf, Wensickendorf und anderswo ausgesprochen hatten.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern und natürlich den Firmen, die uns mit Sachspenden geholfen haben:

Elektrofirma Thomas Jaap
Kosmetikstudio Elke Jaap
Kosmetikstudio Danielle Marian
Malermeister Andreas Nagel
Bauausführung Dirk Richter
Firma Thomas Reblin
Futterhandel Schmachtenhagen
Thai Samai
Martina Schumacher VielfahltPferd
Goldnebelhof Horst Jäkel
Spargelhof Kiefer
Vermögensberatung Udo Neumann
Auktionshaus Kloss
tecis Daniel Langhoff
Concordia Versicherung Janina Liepack
Küchenstudio von Ahlen Oranienburg
Forst- und Gartentechnik Jende
Landwirtschaftsbetrieb Stefan Gürgen
Frisör Mandy Gürgen
Bärbel Gürgen
Martin Rosin
Jana Fabian
Coiffeur Öhmke  Grit Hörig
Blumen Stil und Ambiente Stephanie Scharein
 

 

Am Stand der BI beim Dorffest in Zehlendorf.Am Stand der BI beim Dorffest in Zehlendorf.

 

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Danke für 2888 Einwendungen gegen Eierfabrik

Veröffentlicht am 13.05.2018

Wow! Wir hatten darauf gehofft, aber als es dann bekannt wurde, war es dennoch überraschend: Kaum war bekannt geworden, dass das Landesumweltamt den Erörterungstermin am 23. Mai verschieben muss, kannten wir auch den Grund für die gute Nachricht. 2888 Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit einer persönlichen Einwendung gegen die in Zehlendorf und Wensickendorf geplanten Legehennenanlagen ausgesprochen. Das dürfte eine Zahl von Einwendungen sein, die es bislang wohl kaum bei Projekten dieser Art gegeben hat. Allen, die sich auf diese Weise engagiert haben, gebührt ein großes Dankeschön. Denn nun hat auch der letzte Verantwortungsträger im Land die Chance zu begreifen, dass es sich beim Widerstand gegen die Eierfabriken nicht um den Protest von ein paar wewenigen direkt betroffenen Anwohnern handelt. Sondern dass die Bürger insgesamt zu mehrheitlich nicht wollen. dass hier und anderswo industrielle Tierhaltung mit all ihren negativen Folgen für das Wohl von Tieren, Menschen und der Umwelt entsteht.

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