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Contra Eierfabrik und Pro Umwelt vernetzen sich

Veröffentlicht am 09.04.2019


Treffen von Pro Umwelt Germendorf mit Vertretern der BI Contra Eierfabrik Oranienburg im April 2019

Am 2. April trafen sich Vertreter des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg mit den Initiatoren der Bürgerinitiative Pro Umwelt im Palmenhof Leegebruch. Ziel des Treffens war ein gegenseitiges Kennenlernen sowie ein Erfahrungsaustausch bezüglich der brandenburgischen Genehmigungspraxis. Für die geplante Klärschlammverbrennungsanlage in Germendorf und für die geplanten Legehennenanlagen in Zehlendorf ist das Landesamt für Umwelt die zuständige Genehmigungsbehörde. Die beiden Vereine halten es für sinnvoll, sich zukünftig weiter miteinander zu vernetzen.

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Landesamt für Umwelt beendet Genehmigungsverfahren

Veröffentlicht am 12.03.2019

Das ist eine Nachricht, auf die wir alle gewartet haben. Das Landesamt für Umwelt, Kurz LFU, hat am 12. März 2019 die Beendigung des Genehmigungsverfahrens der  "Zehlendorfer Bio-Ei GbR" sowie "Vortallen Legehennenbetrieb" bestätigt. Offiziell wird die Entscheidung Ende März im Amtsblatt verkündet. Damit haben wir einen wichtigen Etappensieg errungen.

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BI-Mitglieder stellen sich Ortsbeiratswahl - Jahreshauptversammlung 2019

Veröffentlicht am 24.02.2019

Mitglieder der Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik“ Oranienburg beteiligen sich als Wählergruppe an den kommenden Ortsbeiratswahlen im Oranienburger Ortsteil Zehlendorf. Als Kandidaten wurden Vereinsvorsitzende Heike Bartel, der stellvertretende Vereinsvorsitzende Horst Jäkel, Silvana Puhr und Renate Bielicke nominiert. „Wir wollen mit unserer Kandidatur beweisen, dass wir bereit sind, für Zehlendorf zu arbeiten. Denn wir wissen, dass für die Menschen im Dorf neben der Eierfabrik viele andere Themen wichtig sind“, begründet Bartel das Engagement der Bürgerinitiative.

 

Bei der am nach der Nominierung angesetzten Jahreshauptversammlung des Vereins bilanzierte die Bürgerinitiative ein anstrengendes, oft Kraft raubendes, aber auch sehr erfolgreiches Jahr intensiver Arbeit. Vor allem die enorm hohe Zahl von 2888 Einwendungen gegen die geplante Eierfabrik sei ein großer Erfolg gewesen. Darüber hinaus habe sich die BI an verschiedenen Veranstaltungen in den Ortsteilen und der Kernstadt beteiligt, selber einige Aktionen auf die Beine gestellt und die Öffentlichkeit laufend über den Stand des Genehmigungsverfahrens informiert. Diese Arbeit wolle man 2019 fortsetzen und dabei noch enger mit anderen Bürgerinitiativen im Land Brandenburg zusammenarbeiten.

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Knackig kalte Demo in Berlin

Veröffentlicht am 20.01.2019
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Bürgerinitiative fährt wieder zurDemo

Veröffentlicht am 14.01.2019

Die Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik“ Oranienburg beteiligt sich am kommenden Samstag erneut an der „Wir haben es satt“-Demonstration in Berlin. „In diesem Jahr stehen wichtige Richtungsentscheidungen innerhalb der Europäischen Union an. Die Bundesregierung stimmt mit über die EU-Agrarreform ab. Sie kann damit für gutes Essen, klimagerechte Landwirtschaft und den Erhalt der Bauernhöfe in Deutschland sorgen. Dafür muss sie sich aber gegen die Agrarindustrie entscheiden. Für diesen Richtungswechsel wollen wir am 19. Januar in Berlin demonstrieren“, so Heike Bartel, Vorsitzende des Vereins. Wie in den vergangenen Jahren auch seien die Oranienburger eingeladen, sich an der Demo zu beteiligen.

 Starten will die BI am Samstag vom Bahnhof Oranienburg aus. Mit dem RE 5 geht es um 10.44 Uhr nach Berlin. Die Demonstration startet und endet in diesem Jahr am Brandenburger Tor. Die Marschroute geht zum Auswärtigen Amt, wo zur gleichen Zeit internationale Agrarminister tagen. „Wir werden gemeinsam mit vielen tausend anderen Menschen dafür demonstrieren, der Agrarindustrie den Geldhahn abzudrehen“, so Bartel. Mit dabei sein werden auch Vertreter weiterer Bürgerinitiativen, die sich gleichfalls gegen Massentierhaltung bei Legehennen engagieren.

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Freiland-Legehennenanlagen: Gesetzesverstößeriskieren Gesundheit der Menschen in Brandenburg

Veröffentlicht am 10.01.2019

Potsdam, 10.01.2019 – In Brandenburg verstößt das Landesumweltamt bei der Genehmigung von Freiland-Legehennenanlagen gegen geltendes Recht. Zu diesem Schluss kommt der Berliner Verwaltungsrechtler Tim Stähle, der im Auftrag des BUND Brandenburg Forschungsergebnisse des Fachgebietes Ökologischer Land- und Pflanzenbau und des Fachbereiches Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel rechtlich bewertet hatte. „Die behördliche Genehmigung von Freiland-Legehennenanlagen mit knapp unter 40.000 Tieren verstößt gegen die Betreiberpflichten des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Anlagen dieser Größenordnung werden in Brandenburg häufig genehmigt. Der Hennen-Kot führt auf den viel zu kleinen Auslaufarealen zu überhöhtem Stickstoffeintrag und dadurch zu schädlichen Bodenveränderungen und Gefahren für das Grundwasser“, so Stähle. Zugleich verstießen Betreiber gegen ihre Verpflichtung, den als Abfall einzustufenden Kot der Hennen ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit zu beseitigen.

Das Landesumweltamt sei angesichts dieser Bewertung aufgefordert, seine Genehmigungspraxis zügig und konsequent umzustellen, so Axel Wunsch vom Verein Contra Eierfabrik Oranienburg für das „Bündnis Bürgerinitiativen gegen Legehennen-Massentierhaltung in Brandenburg“. Freilandhaltung sei die einzig akzeptable Form der Hühnerhaltung. Sie müsse für den Schutz der Umwelt aber jedoch dringend verbessert werden. Keinesfalls könne die Lösung darin bestehen, dass Freilandhaltung abgeschafft werde. Stattdessen müssten die Auslaufflächen für Legehennen erheblich vergrößert werden, weil die derzeit üblichen vier Quadratmeter je Huhn für einen umweltverträglichen Abbau des Hühnerkotes deutlich zu klein seien. Darüber hinaus müssten Ställe, Auslaufflächen und Herdenmanagement so gestaltet werden, dass der Auslauf von allen Hühnern vollständig und gleichmäßig genutzt werde. Die für den Nährstoffabbau zwingend notwendige Pflanzendecke sei nur durch Wechselausläufe gewährleistet. Wunsch forderte das Landesumweltamt auf, die umweltrechtlich relevanten Erkenntnisse aus dem Kasseler Abschlussbericht bei allen laufenden und zukünftigen Genehmigungsverfahren für Freiland-Legehennenanlagen konsequent und ausnahmslos zu berücksichtigen. Bestandsanlagen für müssten umgehend den gleichen Regeln unterworfen werden, da von ihnen eine fortlaufende Gefahr für Boden und Grundwasser ausgehe. Zur Gefahrenabschätzung und zum Schutz der Bevölkerung seien bei Bestandsanlagen Bodenuntersuchungen tiefer als 0,9 Meter im stallnahen Bereich durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

 

Zum Bündnis Bürgerinitiativen gegen Legehennen-Massentierhaltung in Brandenburg

Dem Bündnis gehören aktuell folgende Bürgerinitiativen an:

Gegründet wurde das Bündnis Anfang Juni 2018. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens verabschiedendeten dabei folgende Erklärung:

„Vertreter der Bürgerinitiativen Eselshütt, Contra Industrie-Ei Uckerseen, Contra Eierfabrik Oranienburg, BI gegen Asphalthennen Ziesar und BI Löpten haben beim ersten Brandenburgischen Legehennen-Symposium am 1. Juni 2018 in 17268 Warthe / Uckermark beschlossen, in gemeinsamer Aktion juristische Schritte gegen die Genehmigungspraxis des LfU Brandenburg für die industrielle Produktionskette der Eierproduktion von Junghennen bis zum Schlachthof zu unternehmen. Als besonders problematisch und damit auch als nicht genehmigungsfähig sehen sie bei großen Freiland-Legehennenanlagen die massive Überfrachtung des stallnahen Teils des Auslaufbereiches durch Hühnerkot. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass die Tiere fast nur diesen Teil des Auslaufes nutzen. Der dort in großen Mengen abgesetzte Stickstoff aus dem Kot kann vom schnell zertretenen Bewuchs nicht aufgenommen werden und gelangt so durch Auswaschung in Richtung Grundwasser. Dies stellt eine Gefährdung des Grundwassers dar und schließt daher die Genehmigungsfähigkeit dieser Haltungssysteme aus.“

Das Bündnis steht allen offen, die sich diesen Zielen verbunden fühl.

 

Material der Pressekonferenz am 10. Januar 2019 in Potsdam:

Pressemitteilung

Statement Tim Stähle

Statement Axel Wunsch

Positionspapier zur rechtlichen Bewertung des Abschlussberichtes der Uni Kassel:

 

Zum Abschlussbericht der Universität Kassel:

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Frohe Feiertage, guten Rutsch und Danke für Ihre Hilfe!

Veröffentlicht am 20.12.2018

Liebe Mitstreiterinnen und liebe Mitstreiter,

ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir möchten die Gelegenheit nutzen um Danke zu sagen. Danke an all diejenigen, die uns auch in diesem Jahr tatkräftig beim Kampf gegen die Eierfabriken unterstützt haben. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben in über 2800 Einwendungen ihren Unmut gegen das Vorhaben geäußert. Das Genehmigungsverfahren beim Landesamt für Umwelt in Potsdam ruht, wann es weitergeht steht bis heute nicht fest. Auch wenn es etwas ruhiger geworden ist, suchen wir nach weiteren Möglichkeiten die Anlagen zu verhindern. So versuchen wir, im Rahmen des Bürgerdialogs mit der Landesregierung ins Gespräch zu kommen. Ein Rechtsgutachten für zusätzliche juristische Argumente soll in Auftrag gegeben werden. Wer dafür spenden will, kann das gern auf Betterplace.org machen.

Wir führen unseren Kampf auch im nächsten Jahr mit Aktionen und Veranstaltungen weiter, dafür sind wir über Hilfe und Unterstützung gleich welcher Art sehr dankbar. Zu unserem nächsten Versammlungstermin am 09. Januar 2019, bei Familie Gürgen, Wensickendorfer Straße 13 in 16515 Zehlendorf um 19 Uhr, ist jeder herzlich willkommen. Auf der Tagesordnung stehen die anstehende Kommunalwahl und unsere Teilnahme an der "Wir haben es satt"-Demo.

Bis dahin wünschen wir allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Grüße

Ihre BI Contra Eierfabrik
Oranienburg

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Weihnachsmarkt in Zehlendorf brachte über 500 Euro

Veröffentlicht am 02.12.2018

Das war ein schöner Erfolg: Der gestrige Weihnachtsmarkt in Zehlendorf brachte für die Bürgerinitiative mehr als 500 Euro Einnahmen. Doch nicht nur wegen der vielen Leckereien lohnte sich ein Besuch des BI-Standes. Wir konnten auch eine Reihe von interessanten Gesprächen führen, in denen wir die Einwohner von Zehlendorf und den umliegenden Gemeinden über den aktuellen Stand des Verfahrens vor dem Landesumweltamt informieren konnten. Jetzt wünschen wir erst einmal allen Menschen in unserem Land eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit!

 

Blick auf den Weihnachtsmarkt in Zehlendorf, 1. Dezember 2018Blick auf den Weihnachtsmarkt in Zehlendorf, 1. Dezember 2018

 

 

 

 

 

 

Blick auf den Weihnachtsmarkt in Zehlendorf, 1. Dezember 2018Blick auf den Weihnachtsmarkt in Zehlendorf, 1. Dezember 2018

 

 

 

 

 

 

Ein Dankeschön an alle, die den Auftritt der BI beim diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder zu einem Erfolg gemacht haben!

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Ausstellung "Irrweg Pestizide" eröffnet

Veröffentlicht am 07.10.2018

Am Samstag-Nachmittag wurde im Bürgerzentrum Oranienburg die Ausstellung "Irrweg Pestizide" eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf zwölf Tafeln, wie stark die Natur, die Artenvielfalt, aber auch die Gesundheit von Mensch und Tier durch Pestizide wie Glyphosat gefährdet wird. Bei der Eröffnung dabei war mit Sybilla Keitel eine der Macherinnen der Ausstellung. Sie hatte die von der Ökotoxikologin Dr. Anita Schwaier zusammengestellten Materialien didaktisch und künstlerisch so aufbereitet, dass das wissenschaftlich fundierte Material auch Laien gut zugänglich ist. Nun haben in den nächstn sieben Tagen die Oranienburger Zeit, sich selber ein Bild davon zu machen, welche Gefahren von Pestiziden ausgehen und welche Alternativen es dazu gibt. Die Ausstellung ist jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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Gemeinsames Singen in der Kirche Zehlendorf

Veröffentlicht am 25.09.2018

Gemeinsames Singen und gemütliches Beisammensein, dazu laden am kommenden Samstag ab 17 Uhr die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik Oranienburg e.V., der Kulturverein Zehlendorf und der Kirchchor Zehlendorf ein. Jeder ist herzlich willkommen. Und Spaß ist garantiert, denn hier werden Lieder für jeden Geschmack gesungen. „Alt wie ein Baum“ wird genauso zu hören sein, wie die Capri-Fischer oder „Hoch auf dem gelben Wagen“. Nach dem Singen ist genug Zeit für ein gemütliches Beisammensein. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei; für die Verpflegung wird eine Spende zugunsten der Bürgerinitiative erbeten.

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