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Glückwünsche an Heike Bartel

Veröffentlicht am 04.12.2019

Die Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik“ Oranienburg gratuliert ihrer Vorsitzenden Heike Bartel zu ihrer Wahl zur neuen Ortsvorsteherin des Oranienburger Ortsteils Zehlendorf. „Heike ist eine von denen, die sich seit Jahren in der Bürgerinitiative gegen die Eierfabriken stark engagiert hat. Mit ihrer Wahl zur Ortsvorsteherin von Zehlendorf bekommt dieses Engagement nun eine neue Qualität. Heike weiß gut, was die Zehlendorfer bewegt, so dass sie sich mit dem Ortsbeirat jetzt rasch daran machen kann, Zehlendorf konstruktiv und gemeinsam zu gestalten. Wir haben uns immer nicht nur gegen die Eierfabriken, sondern vor allem für unsere Ortsteile eingesetzt“, kommentiert Horst Jäkel, 2. Vorsitzender des Vereins die heutige Weichenstellung im Ortsbeirat. Für die BI bleibe der Kampf gegen Massentierhaltung aktuell. Zugleich aber werde die Zeit neue Möglichkeiten bieten, sich in Zehlendorf, Wensickendorf und Schmachtenhagen zu engagieren.

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Zwiespältige Gefühle nach Bürgerversammlung

Veröffentlicht am 27.10.2019
Zwiespältige Gefühle hintrließ die Bürgerversammlung am 23. Oktober im Bauernmarkt Schmachtenhagen zu der geplanten Wasserstoffanlage in Wensickendorf. Einerseits ist es zwar positiv, dass die Firma Enertrag und ihre Projektpartner sich zu einem so frhen Zeitpunt den Fragen der Bürgerinnen und Bürger gestellt haben. Andererseits gab es auf viele Fragen, darunter auch entscheidende, keine befriedigenden Antworten. Daher muss zum jetzigen Zeitpunkt zum Beispiel offen bleiben, woher das für die Anlage benötigte Wasser (offenbar 10.500 qm pro Jahr) kommen soll und was die anliegenden Gemeinden von dem Projekt haben. Auch ob die geplante Inbetriebnahme 2023 machbar ist, ist völlig offen.
 
Unsere Empfehlung ist daher, sich auf dem Laufenden zu halten und vor allem bei einem späteren Beteiligungsverfahren aktiv zu werden. Wenn Sie in Oranienburg oder einem seiner Ortsteile wohnen, wenden Sie sich bitte an Ihre Stadtverordneten. Diese müssen eine wichtige Voraussetzung beschließen, nämlich die Umwidmung von Agrarflächen in ein Industriegebiet. Bitte machen Sie Ihren Stadtverordneten klar, dass Sie als Bürger unserer Stadt hierzu Fragen und Bedenken haben, die bei solchen weitreichenden Entscheidungen unbedingt berücksichtigt werden müssen. Wir werden als BI "Contra Eierfabrik" versuchen, diesen Prozess weiter konstruktiv zu begleiten.
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Fragen ist erlaubt

Veröffentlicht am 09.10.2019

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die Firma ENERTRAG in unmittelbarer Nähe zu Wensickendorf eine Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff errichten will. Der Wasserstoff soll über eine Druckleitung nach Basdorf transportiert werden, um dort die Züge der Niederbarnimer Eisenbahn zu betanken. Soweit, so ...

 Ja, was eigentlich? Wasserstoff ist einer der Energieträger der Zukunft. Kaum jemand verschließt die Augen vor der Notwendigkeit einer Energiewende. Aber kann man dem Projekt deshalb ohne jeden Vorbehalt zustimmen? Oder müssen nicht vielmehr zunächst einmal Fragen beantwortet werden, damit sich interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Meinung bilden können?

Wir meinen „Ja!“, und deshalb sollten wir die Gelegenheit nutzen, alle uns jetzt bewegenden Fragen zu stellen, wenn am

 

23. Oktober 2019 um 18.30 Uhr

auf dem Oberhavel-Bauernmarkt Schmachtenhagen

 

das Projekt den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt wird. Wer nicht dabei sein kann, aber trotzdem Fragen hat, kann diese uns gern übermitteln. Wir werden Ihre Fragen dann gern zur Bürgerversammlung mitnehmen. Schreiben Sie eine E-Mail an info@contra-eierfabrik.de oder posten Sie Ihre Frage auf https://de-de.facebook.com/contraeierfabrik.

 Danke, und denken Sie daran: Fragen ist erlaubt!

 

Verein Contra Eierfabrik Oranienburg

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Konzert trotzt Regenschauern

Veröffentlicht am 19.08.2019

Das Dankeschönkonzert  war eine rundum gelungene Sache, auch wenn uns der Regen ordentlich nass gemacht hat. Die Musiker - Rock n' Rolf und Swazzou - sorgten für eine gute, ausgelassene Stimmung selbst bei den kräftigsten Regenschauern. Allen ein herzlicr Dank, die die BI in den letzten Jahren untertützt haben und natürlich auch denen, die das Konzert durch eine tolle kulinarische, technische und logistische Unterstützung überhaupt erst möglich gemacht hatten, darunter DJ Harald und den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Zehlendorf. Ein paar Bilder folgen in Kürze.

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BI-Vorstand trifft Chef der LandhofOberhalvel

Veröffentlicht am 16.08.2019

Die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik hat heute diese Pressemitteilung veröffentlicht:

Bei einem ersten Gespräch haben sich am Dienstagabend in Zehlendorf Mitglieder des Vorstandes der Bürgerinitiative Contra Eierfabrik und der Geschäftsführer der Landhof Oberhavel GmbH & Co.KG, Oliver Wandel, kennengelernt. Beide Seiten nutzten die Gelegenheit, um sich über die aktuelle Situation rund um die in Zehlendorf und Wensickendorf geplanten Eierfabriken auszutauschen. Dabei stellte Wandel klar, dass ihm vor allem an einer guten Nachbarschaft mit den Anwohnern gelegen sei. Mit seiner Unterstützung werde es die Eierfabriken nicht geben, da die Standorte dafür falsch gewählt und gegen die Bevölkerung nicht durchzusetzen seien. Er wolle zunächst dafür sorgen, dass sich die Landhof Oberhavel GmbH & Co. KG als solide geführter konventioneller Betrieb etabliere. Dabei nannte es Wandel durchaus interessant, über kleinere Projekte als Alterative zu der bislang geplanten Massentierhaltung nachzudenken. Dies wolle er gemeinsam mit der Bürgerinitiative tun.

 

„Wir haben in dem Gespräch den Eindruck gewonnen, dass Herrn Wandel an einem guten, konstruktiven Verhältnis zu seinen Nachbarn gelegen ist. Das ist ein gutes Signal“, so Heike Bartel, Vorsitzende des Vereins. Man habe vereinbart, sich bei offenen Fragen direkt auszutauschen. Die BI finde es gut, dass Wandel den bisherigen Plänen von Investor Josef Vortallen eine klare Absage erteilt habe, auch wenn er geltende Verträge zu beachten habe. Für die Zukunft sei man daher optimistisch und werde den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen.

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Plakate für Landverpächter: Was steckt dahinter?

Veröffentlicht am 06.08.2019

Wer dieser Tage durch Zehlendorf, Wensickendorf und Schmachtenhagen fährt, hat sie vielleicht schon gesehen, die neuen Plakate, mit denen sich die BI Contra Eierfabrik an die Landbesitzer in der Region wendet. "Kein Land für Massentierhaltung" steht als Forderung auf den Plakaten. Der Sinn dieser Forderung ist schnell erklärt. Die Bürgerinitiative weißt damit darauf hin, dass auch Landverpächter etwas dafür tun können, dass es in unseren Dörfern kleine bäuerliche Betriebe ohne Massentierhaltung geben kann. Denn immer dann, wenn ein Pachtvertrag ausläuft und daher verlängert werden soll oder aber ein neuer Pächter zum Zuge kommt, lassen sichdaran Bedingungen knüpfen. Zum Beispiel kann ein Verpächter sagen, dass er auf seinem Land keine Massentierhaltungsanlagen haben will. Oder er kann festlegen, dass der Pächter seit Generationen bewährte Erfahrungen in der Fruchtfolge oder der Ackerbewirtschaft anwenden soll, damit Bodenqaulität und Umwelt keinen Schaden nehmen. Mit der Forderung "Kein Land für Massentierhaltung" geht es also nicht darum, dass Verpächter kein Geld mit ihren Flächen verdienen sollen. Es geht lediglich darum zu überlegen, am wen unter welchen Bedingungen und wie lange landwirtschaftliche Flächen verpachtet werden.

Konkret heißt das:

1. Verpachtet am besten an Personen und nicht an GmbHs, da diese verkauft werden können. Siehe Schmachtenhagener Agra, bereits mehrfach verkauft.
2. Flurtausch und Unterverpachtung müssen vom Verpächter genehmigt werden.
3. Pachtdauer von maximal 10 Jahren. Bei der derzeitigen Steigerung der Preise für landwirtschaftliche Flächen werden die Pachtpreise zwangsläufig vermutlich extrem steigen  und somit würde bei langfristigen Verträgen viel Geld verschenkt.

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Angeregte Gesrpächstunde

Veröffentlicht am 27.07.2019

Etwa 20 Einwohner von Zehlendorf, Wensickendorf und Schmachtenhagen folgten am Donnerstag-Nachmittag der Einladung zu einer Gesprächsrunde mit dem grünen Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke auf dem Hof von Biobauer Stefan Gürgen. Raschke brachte, gewissermaßen als Überrschungsgast, den Berliner Senator Dirk Berehndt mit, in dessen Ressort Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskrimierung fallen.

Die Gesprächsrunde hielt, was sie in der Ankündigung versprochen hatte. Es entwickelte sich eine rege Diskussion rund um die Entwicklung ländlicher Räume. Der aktuelle Stand des Verfahrens zur Genehmigung von Legehennenanlagen spielte dabei ebenso eine Rolle, wie der Bebauungsplan, den die Stadt Oranienburg gerade für Tierhaltungsanlagen im Stadtgebiet entwickelt, oder die Attraktivität der Ortsteile als Lebensraum für ganz unterschiedliche Menschen. Dass hier einiges getan werden müsse, um die Verluste der letzten Jahre auszugleichen, etwa des Konsums in Zehlendorf, wurde allein schon an der Aufzählung von Themen deutlich, mit denen sich die neugewählten Ortsbeiräte in den kommenden Jahren beschäftigen müssen. Recht einig war man sich darin, dass der Bebauungsplan vor allem um qualitative Anforderungen ergänzt werden müsse, die kleine bäuerliche Tierhaltung ermöglichen. Die jetzige Idee, eine "Bannmeile" für Tierhaltungsanlagen zu beschließen, müsste deshalb durch flexiblere Lösungen ergänzt werden. Zu den Eierfabrik-Plänen erfuhren Raschke und Behrendt, dass es bislang keinen Widerspruch seitens des Investors gegen die Entscheidung des Landesumweltamtes gegeben habe. Das Amt hatte schon vor Monaten den Antrag für die Anlage in Zehlendorf abgelehnt. Dass es auf Seiten der Investoren offenbar Veränderungen gegeben hat, habe die BI zur Kenntnis genommen. Sie versuche nun, mit dem neuen Investor ins Gespräch zu kommen. Ob es zu Gesprächen kommr, hänge von dem neuen Investor ab. Auf jeden Fall werde die BI einen langen Atem beweisen.

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde machten insgesamt deutlich, dass sie von einer künftigen Landesrtegierung eine strukturell verändert Förderpolitik erwarten. Es müsse eine Landwirtschaft gefördert werden, die nachhaltig ist und vor allem auch kleinen Betrieben eine reake Chance ermögliche.

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Benjamin Raschke besucht Zehlendorf

Veröffentlicht am 21.07.2019

Der Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke von den Grünen besucht am 25. Juli den Oranienburger Ortsteil Zehlendorf. Auf dem Hof des Biobauern Stefan Gürgen will er mit Zehlendorfer Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Dabei soll es um die aktuellen Themen der Dorfentwicklung gehen, darunter natürlich auch um die derzeitige Situation rund um die geplanten Eierfabriken in Zehlendorf und Wensickendorf. Raschke wird gegen 15.30 Uhr eintreffen und bis etwa 17.30 Uhr bleiben. „Wir freuen uns natürlich über das Interesse an Zehlendorf und hoffen, dass auch andere Landtagskandidaten den Weg zu uns finden“, so Heike Bartel, Vorsitzende der BI Contra Eierfabrik. Raschke hoffe, mit möglichst vielen Zehlendorfern ins Gespräch zu kommen.

 

Wann:                                      25. Juli 2019, ab 15.30 Uhr

Wo:                                           Wensickendorfer Straße 13, 16515 Oranienburg, OT Zehlendorf

 

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Drachenbootrennen: Platz 9!

Veröffentlicht am 17.06.2019

Auch in diesem Jahr ist das Team des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg beim mittlerweile 23. Drachenbootrennen anlässlich des Oranienburger Stadtfestes angetreten. Bei schönstem Wetter und bester Stimmung hatten alle Beteiligten großen Spaß und haben wieder einmal bewiesen, dass man mit entsprechendem Durchhaltevermögen und Zusammenhalt gesetzte Ziele erreichen kann. Ziel unserer Paddler war es, die Top 10 zu erreichen – und es wurde sogar der 9. Platz. Danke an alle Mitwirkenden! Und zu guter Letzt noch ein großes Dankeschön an den Chef des Wassersportzentrums Oranienburg und sein Team, die dieses tolle Event Jahr für Jahr ermöglichen. Der Verein Contra Eierfabrik Oranienburg wird auch 2020 wieder an den Start gehen.

 

Das Team Contra Eierfabrik in Aktion.Das Team Contra Eierfabrik in Aktion.

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Frauentrödel am Herrentag

Veröffentlicht am 02.06.2019

Am Herrentag trafen sich einige Frauen der Bürgerinitiative Contra Eierfabrik zum Trödeln. Von 11 bis 16 Uhr hatten sie am alten Konsum in Zehlendorf ihren Stand aufgebaut. Es gab viel zu Schauen, reichlich Kuchen und Kaffee und auch ein Bier. Alles in allem ein erfolgreicher Tag, der noch einmal gute Einnahmen in die BI-Kasse brachte.

 

Trodelmarkt am 30. Mai in ZehlendorfTrodelmarkt am 30. Mai in Zehlendorf

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