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Podiumsdiskussion in Oranienburg

Veröffentlicht am 13.02.2018

Unter dem Motto "Contra - und was dann? Alternativen zu Eierfabriken" diskuieren wir unter anderem mit dem ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer darüber, wie eine nachhaltige Landwirtschaft aussehen kann. Außerdem dient die Veranstaltung dazu, die Bürger der Kernstadt auf den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens für die Legehennenanlagen in Zehlendorf hinzuweisen.

 
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu unserer Podiumsdiskussion begrüßen dürfen. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung jederzeit gern.

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Volles Haus in Wensickendorf und die BI im Radio

Veröffentlicht am 31.01.2018

Die BI hatte am Mittwoch abend alle Hände voll zu tun. Viele interessierte Bürger fanden trotz des Regenwetters den Weg in die Wensickendorfer Kirche. Wie schon bei den letzten beiden Einwendungswerkstätten konnten sich die Leute über den aktuellen Verfahrensstand zu den geplanten Legehennenfabriken zwischen ...

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Offener Brief an Dietmar Woidke

Veröffentlicht am 28.01.2018

Die Bürgerinitiative Contra Eierfabrik Oranienburg hat sich heute mit einenm Offenen Brief an den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke gewandt. In dem Brief kritisiert die BI Äußerungen Woidkes im Zusammenhang mit der Diskussion über Bio-Eier in Brandenburg. Zugleich verbindet die BI aber mit ihrem Brief auch die Hoffnung auf eine konstruktive Diskussion mit dem Ministerpräsidenten. Der Brief hat folgenden Wortlaut:

 

Sehr geehrter Herr Woidke,

Sie halten die Diskussion um die massenhafte Produktion von Bio-Eiern in Brandenburg für übertrieben. Medien zitieren Sie mit den Worten: „Entscheidend ist, wie die Bedingungen für das einzelne Tier sind. Deshalb halte ich von dieser Diskussion - Massentierhaltung schlecht, Einzeltierhaltung ist wunderschön – überhaupt nichts."

Sie bleiben sich damit treu, leider. Dabei hätte seit Ihrer vehementen Ablehnung der Diskussion über Massentierhaltung in Brandenburg im Jahr 2014, also im Vorfeld des späteren Volksentscheids, genug Gelegenheit bestanden, sich mit den Argumenten der Gegner der Massentierhaltung auseinanderzusetzen. Wir können gut verstehen, dass Sie als Ministerpräsident Ihre Aufgabe darin sehen, der Landwirtschaft in Brandenburg eine sichere Zukunft zu verschaffen. Die Förderung von landwirtschaftlicher Industrie ist in unseren Augen jedoch der falsche Weg. Denn damit werden die Interessen vieler anderer Menschen beiseite geschoben. Dass auch das Tierwohl bei industriell betriebener Landwirtschaft auf der Strecke bleiben kann, zeigt sich allzu oft.

Denn es ist eben leider nicht so, dass die Größe von Anlagen keine Rolle spielt. Nicht umsonst hat die EU in ihrer Bioverordnung Stallgrößen für Legehennen von 3.000 Tieren pro Stall vorgeschrieben. Wenn daraus durch einen billigen Trick ein Vielfaches an Tieren wird und deren Eier immer noch als Bio verkauft werden, ist das Verbrauchertäuschung und der wirtschaftliche Ruin tatsächlicher Bio-Bauern. Auch das Tierwohl steht in einer engen Beziehung zur Herdengröße. Bei uns in Oranienburg soll jeweils eine Arbeitskraft für 21.000 Tiere sorgen! Ein Herdenmanagement zum Wohl der Tiere ist bei solchen Verhältnissen Illusion.

Uns stört an der Förderung der Massentierhaltung in Brandenburg auch, dass sie in krassem Gegensatz zu anderen wirtschaftlichen Interessen steht. Wenn Sie Massentierhaltung fördern, vernichten Sie direkt nebenan Arbeitsplätze. Bei uns im Landkreis Oberhavel stärken wir seit Jahren den Tourismus. Wer aber will sich neben einer Eierfabrik erholen? Wo versteckt sich die ökonomische Logik, wenn bei uns vier Arbeitsplätze für 84.000 Legehennen entstehen und dafür ein Mehrfaches an Arbeitsplätzen verlorengeht?

Wir verzichten hier darauf, die Argumente zu wiederholen, die außer den schon genannten unsere Ablehnung der hier geplanten Eierfabriken begründen. Denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, miteinander zu reden. Sprechen Sie mit uns – den direkt betroffenen Bürgern – über die Auswirkungen der Massentierhaltung auf Mensch, Tier, Umwelt und Wirtschaft. Dass es keine einfache Diskussion ist, widersprüchliche Interessen auszugleichen, ist uns klar. Aber wir sollten miteinander und nicht übereinander reden.

Deswegen laden wir Sie herzlich ein. Kommen Sie zu uns oder bieten Sie uns einen Termin an einem Ort ihrer Wahl, nehmen Sie sich die Zeit. Wir würden uns freuen, wenn unser Brief zu mehr führen würde, als einer nett formulierten Absage.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heike Bartel

Vorsitzende des Vereins Contra Eierfabrik Oranienburg

28. Januar 2018

 

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Erste Einwendungswerkstätten gelaufen

Veröffentlicht am 28.01.2018

Am Freitag und Samstag gab es die ersten beiden Einwendungswerkstätten. In die Kirche nach Schmachtenhagen und Zehlendorf kamen etwa 110 Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerinitiative informierte in einem kurzen Vortrag über den Stand des Verfahrens und beantwortete zahlreiche Fragen. Dann ging es in den Schreibwerkstätten an das Verfassen der Einwendungen. Die Wartezeit wurde mit vielen interessanten Gesprächen überbrückt.

Die nächste Einwendungswerkstatt findet dann am Mittwoch kommender Woche in Wensickendorf statt, auch hier in der Kirche. Weitere Termine sind in Vorbereitung.

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Video von der Demo ist jetzt online

Veröffentlicht am 21.01.2018

Toralf hat uns mit seiner Kamera begleitet. Herausgekommen ist ein Film, der die Eindrücke von diesem nass-kalten, aber doch sehr erfolgreichen Tag in Berlin prima wiedergibt:

 

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Die BI demonstriert in Berlin

Veröffentlicht am 20.01.2018

Wie schon im vergangenen Jahr hat sich eine Gruppe von rund 30 Mitgliedern und Unerstützrn  der BI Contra Eierfabrik heute nach Berlin aufgemacht, um gemeinsam mit tausenden anderer Menschen in der Hauptstatt für eine Agrarwende zu demonstrieren.

Einige Bilder zeigen, wie gut die Stimmung von der Auftaktkundgebung auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof bis zur Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor war.

 

Abfahrt in OranienburgAbfahrt in Oranienburg

 

 

 

 

 

 

Auftakt am Hauptbahnhof BerlinAuftakt am Hauptbahnhof Berlin

 

 

 

 

 

 

Prominenz meets BI: Anton Hofreiter, fpr die Grünen Fraktionschef im BundestagProminenz meets BI: Anton Hofreiter, fpr die Grünen Fraktionschef im Bundestag

 

 

 

 

 

 

Abschluss am Brandenburger TorAbschluss am Brandenburger Tor

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Bekanntmachung des Landesumweltamtes

Veröffentlicht am 17.01.2018

Mit Damtum vom 16. Januar 2018 hat das Landesumweltamt Brandenburg die Anträge der Investoren zu den Legehennenalagen in Zehlendorf bekanntgemacht. Die komplette Bekanntmachung ist hier zu finden. Damit ist nun auch amtlich, dass die Antragsunterlagen der Investoren vom 24. Januar bis einschließlich 23. Februar 2018 an diesen Stellen eingesehen werden können:

- im Landesamt für Umwelt, Genehmigungsverfahrensstelle West, Seeburger Chaussee 2, Haus 3, Zimmer 328, 14476 Potsdam OT Groß Glienicke,

- im Landkreis Oberhavel, FB Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, FD Wasserwirtschaft, Haus 1, Zimmer 1.76, Adolf-Dechert-Straße 1 in 16515 Oranienburg sowie

- im Stadtplanungsamt der Stadt Oranienburg, Schloßplatz 1, Schloss, Gebäude II, 1. OG im Foyer des Stadtplanungsamtes in 16515 Oranienburg.

Einwendungen können innerhalb der Einwendungsfrist vom 24. Januar bis einschließlich 23. März 2018 an die folgenden Adressaten gerichtet werden:

- Landesamt für Umwelt, Genehmigungsverfahrensstelle West, Postfach 60 10 61, 14410 Potsdam,

oder schriftlich

- Landkreis Oberhavel, Der Landrat,  Adolf-Dechert-Straße 1, 16515 Oranienburg

- Stadt Oranienburg, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg.

Der Verein Contra Eierfabrik bereitet derzeit in verschiedenen Ortsteilen Einwendungserkstätten vor. Außerdem werden kurzfristig Argumentesammlungen für Einwendungen zur Verfügung gestellt.

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Fehler im Landesumweltamt: Auslegung beginnt eine Woche später

Veröffentlicht am 13.01.2018

Kaum hatte sich herumgesprochen, dass die Auslegung der Antragsunterlagen für die erste von zwei Legehennenanlagen am 17. Januar beginnen soll, ruderte das Landesumweltamt zurück. Durch einen Fehler beim Heraufladen der entsprechenden Dateien sei ein falsches Datum für den Beginn der Auslegung benannt worden.

Richtig ist demnach, dass erst am 24. Januar - also wie ursprünglich erwartet - die Auslegung starten wird. Daraus ergibt sich ein Ende der Auslegung am 23. Februar. Weitere vier Wochen später, am 23. März 2018, endet die Frist für die Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger.

Damit ist die zuletzt befürchtete größere Zeitnot bei den Vorbereitungen für die Bürgerinitiative zunächst einmal ausgeräumt. Dennoch bleibt es eine große Herausforderung, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, ihre Einwände gegen die Eierfabriken beim Landesumweltamt deutlich zu machen. Neben den schon bekannten Terminen für Einwendungswerkstätten überlegt die BI deshalb, ob es noch weitere derartige Angebote in weiteren Ortsteilen, der Oranienburger Kernstadt und anderen Gemeinden geben kann.

Derweil ist der Verein weiter bemüht, die Öffentlichkeit über den Stand des Verfahrens auf dem Laufenden zu halten. Soi gabe es gestern ein Interview mit dem rbb-Fernsehen.

Stefan Gürgen, Heike Bartel und Martin Meier (von rechts) beim Interview mit dem rbb.Stefan Gürgen, Heike Bartel und Martin Meier (von rechts) beim Interview mit dem rbb.

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Jetzt ist es raus: Auslegung startet am 17. Januar 2018 - Wer schreibt Einwendungen? Wir helfen!

Veröffentlicht am 11.01.2018

Vor zwei Tagen wurde bekannt, dass das Landesumweltamt die Veröffentlichung der Antragsunterlagen für die Legehennenanlage in Zehlendorf angekündigt hat. Demnach beginnt die öffentliche Auslegung am 17. Januar und endet nach vier Wochen. Weitere vier Wochen später endet die Frist für die Einwendungen der Bürger.

Das waren spannende Nachrichten für die Gäste, die der BI auf dem Goldnebelhof am 10. Januar einen Besuch abstatteten. Eingeladen hatte die BI Vertreter der in der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg und im Kreistag Oberhavel vertretenen Parteien. Und alle kamen! Es war ein sehr gutes Treffen, geprägt von einem konstruktiven Gedankenaustausch. Alle waren sich einig, dass sie die Anlage nicht wollen. Deshalb ist die BI auch sehr dankbar dafür, dass nunmehr versucht wird, einen Gruppenantrag im Kreistag zu initiieren. Damit soll nicht nur ein politisches Signal gesetzt werden. Es soll auch ermöglichen, dass der Landkreis seine Möglichkeiten zur Einflussnahme aktiver nutzt.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der BI vom 11. Januar.

 Der BUND, der die Bürgerinitiative aktiv untersützt, veröffentlichte heute die folgende Pressemitteilung, in der er die Bürger zur aktiven Beteiligung an den Einwendungen aufruft. Hier geht es zur Pressemitteilung

In den kommenden Wochen und Monaten will die Bürgerinitiative so viele Einwendungen gegen die Investorenpläne wie möglich organisieren. Dazu gibt es unter anderem so genannte Einwendungs-Werkstätten. Diese finden an folgenden Terminen statt:

Freitag, den 26. Januar 2018 ab 18:00 Uhr in Schmachtenhagen
Samstag, den 27. Januar 2018 ab 16:00 Uhr in Zehlendorf
Mittwoch, den 31. Januar 2018 ab 19:00 Uhr in Wensickendorf

Weitere Informationen, auch zu den genauen Veranstaltungsorten, folgen in Kürze. 
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ATZE Musiktheater Berlin hilft der BI - Hühneroper hatte Premiere

Veröffentlicht am 09.01.2018

Neue Unterstützung findet die Arbeit der Bürgerinitiative jetzt auch bei den Künstlern des ATZE Musiktheaters der Hauptstadt. Tom Müller-Heuser, Pressesprecher des ATZE Musiktheaters Berlin: "Die Bedingungen der Massentierhaltung in der Landwirtschaft sind indiskutabel und verweisen auf ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft, in der rein wirtschaftliche Belange dominieren. Wie kann es sein, dass wir mit unseren Kindern in Streichelzoos gehen und Kinder mit süßen Plüschtieren umgeben und gleichzeitig zulassen, dass Hühner, Schweine und Kühe unendlichem Leid ausgesetzt sind? Mit unserer Inszenierung 'Die Hühneroper' setzen wir ein Zeichen für Tierschutz, gegen Massentierhaltung und gegen die krassen globalen Folgen des vorherrschenden Konsumverhaltens. Wir halten die Initiative contra-eierfabrik.de für essentiell und unterstützen deren Aktivitäten in jeder Hinsicht."
 
Das ATZE Musiktheater hatte am 7. Januar Premiere seiner "Hühneroper".

Alle Infos und Termine: www.atzeberlin.de/huehneroper
Offizieller Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=1rzlaeRIaS0
Nächste Wochenend-Aufführungen:  Sa 27.01. / So 04.02. / So 04.03. um jeweils 16:00 Uhr

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